Künftige Inszenierungen

Plakat: Mein Bruder, der Räuber Kneissl © OVTP / gp (Bild Kneissl: cc-Lizenz)

Mein Bruder, der Räuber Kneißl

Wer kennt ihn nicht, den Räuber Kneißl? Das Älteste von sechs Kindern aus einem Gasthaus in Unterweikertshofen. Viele Geschichten gibt es seit seiner Hinrichtung im Jahre 1902 über ihn.

Ohne Zweifel in einem Milieu der Kriminalität aufgewachsen und letztlich ein Räuber und Mörder. Wer war er wirklich? Verschwindet er doch oft in den Klischees zwischen Glorifizierung und Dämonisierung. Einer, der mit großem Gerechtigkeitssinn nach Freiheit strebte? Der für sich das Recht einforderte dazugehören zu dürfen und ein unauffälliges, von Anerkennung getragenes Leben führen zu dürfen? Das Opfer von Ausgrenzung und von Anfang an chancenlos? Ein „Robin Hood“ der es der Obrigkeit „mal richtig zeigen“ wollte? Ohne Zweifel ein geliebter Bruder.

Die Fassung von Christian Schönfelder und Georg Ringsgwandl skizziert „eine zeitlose Parabel über die Sehnsucht, gut zu sein und […] die Frage, welchen Heldenbildern wir huldigen und wie wir mit unbequemen Zeitgenossen umgehen.“ [nach einer früheren Konzeptskizze zum Stück]

Regie: Steffanie Jablonsky

Wir spielen in der Stadthalle am:
Fr, 18. November um 19.30 Uhr
Sa, 19. November um 19.30 Uhr

Fr, 24. November um 19.30 Uhr
So, 26. November um 19.30 Uhr

Der Kartenvorverkauf findet statt ab Freitag, 3. 11.2017 im Café Freudenberg am Rathausplatz.