Wir dürfen das Kulturerbe-Logo benutzen

1. Dezember 2018 Allgemein, Vereinsleben

Die Oberlandler gehören zu den ältesten Theatervereinen, die im Verband Bayerischer Amateurtheater und im Bund Deutscher Amateurtheater organisiert sind. Weil wir uns bei unserer Theaterarbeit der Mundart und dem kulturellen Erbe unserer Region verpflichtet fühlen, dürfen wir seit Kurzem mit dem Segen des Deutschen Amateurtheaterverbandes das Logo „Immaterielles Kulturerbe“ verwenden.

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Ein bayerischer Jedermann

30. November 2018 2018, Allgemein, Stücke

Zum Abschluss der Spielsaison und quasi als Geschenk an uns selbst und an das Publikum zum 110-Jährigen Jubiläum der Vereinsgründung, zeigten wir die Tragödie des Jedermann. Neben dem Original von Hugo von Hofmannsthal, das seit 1920 in Salzburg gespielt wird, hat mittlerweile auch die bayerische Fassung von Oskar Weber Berühmtheit erlangt. Zur Aufführung kam eine etwas veränderte bairische Fassung.

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Krabat

18. Oktober 2018 2018, Allgemein, Stücke

Die Jugendgruppe Lampenfieber wagte sich im Herbst an die sorbische Sage „Krabat“, die Otfried Preußler zu einem so packenden Jugendroman verarbeitet hatte. Schon seit Jahren war dies in Planung, nur dass in der näheren Umgebung andere Theatergruppen schneller waren. Der Waisenjunge Krabat beginnt – auf sonderbare Weise gerufen – eine Lehre als Müller. Bald schon wird ihm bewusst, dass hier nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Er wird Teil eines Spiels mit schwarzer Magie.

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Die Oberlandler auf Tram-Fahrt

22. September 2018 Allgemein, Vereinsleben

Als Theaterer denkt man bei der Münchner Trambahn natürlich an Weiß Ferdls Sketch „Linie 8“, aber am Max-Weber-Platz und am Nordfriedhof hielten wir nicht. Dennoch: Die Tram selbst kam vom Baujahr her fast aus seiner Zeit. Der Jahresausflug führte uns in diesem Jahr nach München zu einer zweistündigen Rundfahrt mit der Tram.

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Don Camillo und Peppone

Dem Buch- und Filmklassiker fehlt auch in der Bühnenfassung nichts an Witz – ein gelungenes Gemälde der italienischen Nachkriegsgesellschaft. Die Stimmung im kleinen Dorf in der italienischen Bassa ist nach der gewonnenen Gemeindewahl durch den Kommunisten Peppone aufgeheizt. Als er seinen Sohn auch noch auf den Namen Lenin taufen lassen will, schreitet der streitbare Priester Don Camillo tatkräftig ein. Der Herr am Kreuz ist sein besonnener und gerechter Verbündeter und Kritiker. Dabei ist der Kommunist Peppone tief im Herzen genauso tief gläubig, wie Don Camillo sozialistisch.

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Der kleine Prinz

„Man sieht nur mit dem Herzen gut – Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“ Ein Satz, der die Welt verzauberte, so wie die ganze Geschichte eine bezaubernde Suche ist, nach dem Sinn des Lebens und nach dem Wesen von Liebe und Freundschaft.

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Das Fenster zum Flur

Familie Wiesner lebt in einer Kellerwohnung. Durch das Fenster zum Flur holt sich Anni die Welt in ihre Wohnung. Das Fenster verbindet sie mit Nachbarn und Straße. Anni lebt für ihren Wunsch, dass es ihre Kinder einmal besser haben sollen. Ihre Familie tut ihr den Gefallen: Helene ist in Amerika gut verheiratet, Herbert studiert Medizin, Inge soll eine aufstrebende Tänzerin werden … meint die Mutter.

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Bleib cool, Mama

Schon am Titel sieht man, wie schnelllebig unsere Zeit ist, müsste die Komödie doch heute eher „Chill mal deine Basis!“ heißen. Auch ansonsten haben sich die Zeiten geändert, aber das Thema ist immer noch das Gleiche: Der Generationenkonflikt. Wenn die Brut das Gammelfleisch und das Gammelfleisch die Brut nervt. Wenn Papa Bröselmeier sich mit dem Sohn fetzt, ihn gar rausschmeißt, weil dieser nicht so ganz seinem kleinbürgerlichen Beamtengeist entspricht und die liebende Mutter dann in die Presche springen muss, um alle wieder zusammenzubringen. Interessant nur, dass Vater und Sohn die gleiche Sturheit verbindet … der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Und interessant, wenn der gammelige langhaarige Bombenleger und Sohn Charly einen ziemlichen Sinneswandel hinlegt, als eine Frau in sein Leben tritt.

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Gold in der Kehle

Bäckermeister Gustl ist gerade dabei seine Bäckerei zu ruinieren. Da er sich für einen begnadeten Sänger hält, lässt er seine Stimme von einem drittklassigen Musiker ausbilden. Die restliche Familie steht kurz vor dem Auszug und einem Nervenzusammenbruch. Es kommt zu verschiedenen Verwirrungen. Der Bäcker geht auch noch einem windigen Manager auf den Leim. Die Ehefrau kommt im letzten Moment wieder zurück und bringt alles doch wieder ins Lot. Der Bäckermeister ist geläutert.

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und hätten die Liebe nicht!

Das Stück wurde von den Oberlandlern uraufgeführt. Das Thema ist nicht ganz neu, aber es war neu, dass es in der aktuellen Zeit daher kam, nicht so sehr im Gewand eines nicht mehr nachfühlbaren Bauern-Dramas. Ein Theater, über zwei vom Glück Verfolgte, die aber schneller waren. Der reiche Bauernsohn Franz und die junge Dorflehrerin Christl schwelgen in großer Liebe, aber der Vater von Franzl hat längst entschieden, dass nur eine reiche Bauerntochter als Frau in Frage kommt.

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