5. März 1996

Furcht und Elend des Dritten Reiches

von Bertold Brecht

Regie: Jugendgruppe Bündel`91

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In Anlehnung an Heines „Deutschland. Ein Wintermärchen“ wollte Brecht das Stück ursprünglich „Deutschland – Ein Greuelmärchen“ nennen. Der endgültige Titel ist eine Anlehnung an Balzacs Werk „Glanz und Elend der Kurtisanen.“
Brecht zeigt den deutschen Alltag unter den Nationalsozialisten. Die Szenen haben keinen direkten Zusammenhang, die Protagonisten treten nur jeweils in einer Szene auf. Insgesamt verdeutlichen sie, wie die nationalsozialistische Diktatur alle Lebensbereiche der Menschen durchdringt. Da ist ein Richter, der während eines Strafprozesses gegen drei SA-Leute zunehmend in Verzweiflung gerät, weil ihm niemand sagen kann, was von ihm erwartet wird. Da sind Eltern, die befürchten, dass ihr Sohn sie denunzieren könnte. Durch Zwischentexte werden die Szenen zu einem Ganzen geformt.

Besetzung:
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Bilder der Aufführung

Quelle: © Elvira Mrotzek

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